6.3 Die Freestylefinne

Für sogenanntes Oldschool Freestyle, also Halsen- und Wendenvarianten, sowie 360er Kombination, also nicht-gesprungene Manöver, sind Freemove, oder kleinere Freeride Finnen ausreichend.

Geht es an gesprungene und geslidete Manöver, so sollte die Finne so klein wie möglich sein und sehr gut drehen. Dadurch muss das Heck bei Rotationen in der Luft nicht so weit aus dem Wasser gehoben werden und das Board verkantet bei slides nicht so leicht.

Extreme Freestyle Finnen sind sehr kurz und haben meist auch nicht besonders viel Fläche. Längen zwischen 16 und 20 cm können für 100 Liter Boards verwendet werden. Diese Finnen brauchen keinen Flex und sollten trotz ihrer "Kürze" möglichst hohe Fahrleistungen besitzen, um trotzdem noch Höhe laufen und die Höhe halten zu können.