1. Die Grundlagen der Finnenfunktion

Die Hydrodynamik sucht nach den physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die bei im Wasser untergetauchten Tragflügeln, in unserem Zusammenhang bei der Finne, Auftrieb erzeugen. Der Auftrieb spielt auf allen für den Windsurfer wesentlichen Kursen (nicht auf Vorwindkurs!) eine Schlüsselrolle.

Die Leistung der Finne steht in einem engen Zusammenhang mit dem Widerstand, den die Finne im Wasser erfährt. Im Hinblick auf hohe Geschwindigkeit wünscht man sich eine ideale Finne ohne Widerstand, doch wir werden sehen, dass der genauso wichtige Auftrieb ohne Widerstand nicht möglich ist. Es sollte also einmal der Widerstand so gering wie möglich sein, andererseits soll er so effektiv wie möglich in Auftrieb umgesetzt werden können. Es lohnt sich also, über die Entstehung und die Auswirkungen von Auftrieb und Widerstand genauer nachzudenken. Dazu ist die Klärung einiger hydrodynamischer Grundbegriffe erforderlich.